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5. S p i e l t a g

KSV Baunatal – KC 88 Wettenberg 4857: 4621 (3:0/50:28)

Am fünften Spieltag der Hessenliga verpasste der KC 88 Wettenberg beim Hessenliga-Neuling KSV Baunatal den erhofften Teilerfolg, nachdem die Gastgeber ein solides Mannschaftsergebnis auf den nicht ganz einfachen und für Wettenberg unbekannten Kunststoffbahnen präsentierten und insbesondere in der Spitze nicht angreifbar waren.
Wettenberg musste berufsbedingt auf seinen Routinier Christian Lenz verzichten, für ihn kam der 16-jährige Justus Flimm zu seinem ersten Hessenliga-Einsatz. Auf dem sensiblen Geläuf bezahlte er im Startblock mit 722 LP (1 EWP) nicht ganz unerwartet Lehrgeld. Dagegen fand sein erfahrener Blockpartner Jörg Schnell (811/9) von Beginn an gut ins Spiel, sein ordentliches Ergebnis brachte gegen Mark Speck (786/5) und Frank Leischner (830/11) erste Wertungen ein.
Eine Vorentscheidung gab es im Mittelblock, als der für Baunatals verletzten Spitzenspieler Michael Bauer ins Team gerückte Nachwuchsakteur Alexander Speck (825/10) mit persönlicher Bestleistung an der Seite von Ingo Wagner (775/4) eine hervorragende Leistung ablieferte. Wettenbergs Tino Anders (752/2) und Kai Göbler (755/3) fehlten hier für wichtige Wertungen einige Hölzer, in der Gesamtholzzahl waren die Nordhessen ohnehin enteilt.
Die KC88-Liberos brauchten nun schon einen Sahnetag für den angepeilten Teilerfolg, denn auch in Block drei machte Baunatal mit dem Tagesbesten Udo Weickert (840/12) und Stefan Beckherrn (801/8) keinerlei Zugeständnisse. Jan Lukas Anders (792/7) und Kai Uwe Schnell (789/6) liesen jedoch die nötigen Neuner-Serien missen, und so trat der KC 88 bei 28 Einzelwertungen die Heimreise mit leeren Händen an.

(Verfasser: Wettenberg)

SKS 9 Fulda - M85 Mittelhessen   4707:4750 (0:3/41:37)

Der fünfte Spieltag der Hesseliga brachte für Meteor 85 beim Tabellenletzten den ersten Auswärtssieg.
Auch ohne den angeschlagenen Topspieler Alex Lehnhausen konnten die angepeilten drei Punkte nach spannendem Spielverlauf eingefahren werden.
Im ersten Block schlüpfte Geburtstagskind Robert Gellert (849/12) in die Rolle von Lehnhausen und sicherte sich mit der an diesem Tage alles überragenden Leistung das Tagesbestergebnis und machte sich so selbst das schönste Geschenk. Blockpartner Michael Buhl (770/3) traf zwei Bahnen gut, konnte sich aber auf zwei Räumgassen nicht optimal einstellen. Seine Zahl erwies sich später allerdings noch als sehr mannschaftsdienlich. Da die Gastgeber mit Hartmann (813/11) und Möser (799/9) auch zwei gute Zahlen brachten, ging der erste Block mit 7 Holz knapp an die Gäste aus Mittelhessen.
Im Mittelblock deutete sich eine kleine Vorentscheidung an, da die Fuldaer neben dem guten Hahn (795/8) mit Susanne Würz (745/1) einen ersten Schwachpunkt hatten. Helmut Langstein (790/8) spielte auf der technisch anspruchsvollen Anlage vier gleichmäßig starke Bahnen und baute den Vorsprung zusammen mit Routinier Rolf Rohrbach (779/5) auf 36 Holz aus. In der Zweitwertung standen bereits sieben Einzelwertungen zu Buche.
Hin und her ging es im Schlussblock. Nach guten Startbahnen von Rene´ Junge (773/4) und Kai Bolte (789/6) erhöhte sich der Vorsprung zunächst auf über 50 Holz. Nach einer schwachen zweiten Bahn von Junge verkürzte Fulda mit dem starken Heck (804/10) vor der letzten Einheit auf nur noch 24 Holz. Mit vier Neunen zu Beginn der letzten Räumgasse stemmten sich die Osthessen nochmals gegen die drohende Niederlage. Dagegen setzten der erfahrene Bolte (2 Neuner) und nun auch Junge (6 Neuner) ebenfalls eine kleine Serie, sodass mit großem Kampfgeist und guten Nerven der Sieg eingetütet wurde, zumal der wechselhaften Wagner (751/2) am Ende nichts mehr entgegenzusetzen hatte.
In der Tabelle belegt Meteor 85 durch den Auswärtserfolg nun den zweiten Platz und hat wieder Tuchfühlung zum Tabellenführer aus Waldbrunn-Hadamar hergestellt.

(Verfasser: Mittelhessen)

 

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