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5. S p i e l t a g

KC 87 Wieseck - KSF 62 Wuppertal 5078:4650; 54:24; 3:0

Zum dritten Heimspiel in Folge wartete auf die Gießener Vorstädterinnen die Mannschaft aus Wuppertal. Diese konnten in den letzten beiden Jahren den Zusatzpunkt ins Bergische entführen. Diesmal wollte man einen glatten Sieg; erst Recht durch die beiden bisherigen guten Heimauftritte. Am Ende stand ein Sieg mit über 400 Holz auf der Anzeige; nur bedingt durch eine schwächere Wiesecker Zahl konnten die Gäste 3 Einzelwertungspunkte mitnehmen.
Never change a winning Team lautete das Motto Wiesecks. Beatriz Sorrentino Di Bernardi und Luisa Stark bekamen es im Startblock mit den besten Gästespielerinnen zu tun. Di Bernardi eröffnete mal eben mit 239 Holz; Stark stand ihr mit 225 Holz in nichts nach. Beide hatten über den weiteren Verlauf der Partie die Gegner im Griff und schlossen mit hervorragenden 877/11 (Stark) und 857/10 ab. Wuppertals Startblock erzielten 829/7 sowie 806/6.
Der Mittelblock ließ es zunächst etwas ruhiger angehen. Sabrina Brill blieben auf der ersten Räumgasse die Neuner verwehrt; aber durch eine starke zweite Halbzeit holte sie mit 843 noch Rang 3 in der Einzelwertung. Christina Vogel hatte es da etwas schwerer. Sie machte zwar kaum Fehler; aber die Neuner wollten auch nicht so recht fallen. Sie musste sich schließlich mit 783/4 begnügen. Wuppertal erzielte 787/5 und 742/2. Ein beruhigender Vorsprung von fast 200 Holz war die Folge und das nur 3 Wertungen verloren waren, sorgte für Entspanntheit im Wiesecker Lager.
Während es der Schlussblock in den vergangenen Partien deutlich schwerer hatte, konnten Sie diesmal etwas lockerer die Bahnen betreten. Julia Weiser und Ramona Wilczek wollten ihren Kolleginnen aber in nichts nachstehen. Wilczek musste nur bei den ersten 30 Wurf Gegenwehr erfahren. Dann zog sie davon und schloss mit der Tagesbestleistung von 880 Holz ab. J. Weiser (838/8) ließ ihrer Gegenspielerin (708/1) nicht den Hauch einer Chance.

Am kommenden Samstag dürfen die Wiesecker Damen dann auch wieder auswärts ran. Beim Meisterschaftsmitfavoriten in Lünen hängen zwar die Trauben, ob der schwierigen Bahnverhältnisse hoch, aber man schielt trotz allem in Richtung des Gewinn des Zusatzpunktes. Aufgrund der erhöhten Corona-Fallzahlen sind auch dort keine Zuschauer zugelassen. Wie in vielen anderen Sportarten wird praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit gekegelt.
(Verfasser: Wieseck)

 

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