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Vorschau: Kegeln am Wochenende 03./04.02.2018

Der KC87 Wieseck reist zum Auftakt der Abstiegsrunde in  der Damen-Bundesliga am Samstag (Spielbeginn 12 Uhr) nach Wuppertal. Dort treffen die vier Teams der unteren Tabellenhälfte aus der Hauptrunde (neben  dem Tabellenfünften KC87 also noch die SG Aachen-Knickertsberg, die KSF 62 Wuppertal und der Tabellenletzte SKC Langenfeld/Paffrath) zum ersten von vier Spieltagen im Februar aufeinander, um den einzigen direkten Absteiger aus dieser Liga zu ermitteln. Die Wiesecker hatten erst vor rund zwei Wochen bei Punktgleichheit und nur 2 Einzelwertungspunkten Rückstand auf den KSC Dilsburg mehr als hauchdünn die ersehnte Teilnahme an der Meisterrunde verpasst. So ist es erneut die inzwischen sechste, ununterbrochene Teilnahme an den Play-Downs seit der Rückkehr in die Bundesliga in der Serie 2012/2013. Luisa Wagner & Co wissen also genau, was auf sie wartet. Auch als Bester der Hauptrunde mit der Vorgabe von vier Punkten ist man nicht sicher und muss seine Leistungen in den vier Partien, in der jedes Team einmal Heimrecht erhält, abrufen.

„Aus allen Nähten“ wird wohl die Kegelbahn im  Reiskirchener Bürgerhaus  am Samstag (14 Uhr) beim Saisonfinale der Hessenliga platzen. Besser hätte der Spielplan nicht terminiert werden können; der Tabellenzweite M85 Mittelhessen empfängt mit nur zwei Punkten Rückstand den  Spitzenreiter KSG BG 99 Neuhof und kann sich mit einem Dreier aus eigener Kraft den Titel des Meisters erkämpfen und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga sichern. Wer in der Partie zwischen den ehemaligen Erstligisten die besseren Karten hat, ist völlig offen. Einerseits hatte Meteor seine Qualitäten in der laufenden Serie eher auf den Auswärtsbahnen dar geboten, und zuhause immer mal mit schwankenden Leistungen als Spitzenteam unsicher gewirkt, doch gerade zum Saisonende hin gelang jüngst ein glasklarer Erfolg zuhause gegen den Verfolger Sontra.

Ein Nebenschauplatz ist dagegen das Lokalderby zwischen GH Allendorf/Lda. und dem KC88 Wettenberg (Samstag 14 Uhr) im Allendorfer Bürgerhaus, da sich der KC88 nicht mehr von Rang neun lösen kann und nur dann absteigen müsste, falls sich der neue Hessenliga-Meister gegen einen Aufstieg in die Bundesliga entscheiden würde.  Die Lumdastädter können sich dagegen mit einem Sieg ins Tabellenmittelfeld verabschieden.

In der  Verbandsliga Süd ist die Spannung nach dem vergangenen Spieltag, der die Entscheidung in der Meisterschaft brachte, raus. Vizemeister KSC Heuchelheim tritt zum 18. und letzten Spieltag beim SV Nauheim an und kann hier Ergebniskosmetik betreiben. Im Anschluss an das „Hessenliga-Finale“ empfängt die Reserve von M85 Mittelhessen (Samstag 16.45 Uhr)die Vertretung der SKG 08 Marburg und hat die Chance, sich als Neuling in der Liga „Bronze“ zu holen. Das will die SG Kirberg-Eisenbach verhindern, die bei GH Lollar (Samstag 13 Uhr) zu Gast ist.  Aus dieser Liga gibt es keinen Absteiger.