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Die 2. Bundesliga Süd geht mit dem 16. Spieltag auf die Zielgerade der regulären Serie. Für M85 Mittelhessen ist der letzte Tabellenplatz wohl fix. Mit diesem starten Lehnhausen & Co dann in die Ende Februar beginnende Abstiegsrunde der letzten Vier, um die beiden direkten Absteiger sowie den Club für das Relegationsspiel mit dem Drittletzten der Nordgruppe zu ermitteln.
Am Samstag (14 Uhr) geht es zum Tabellenführer AN Bosserode, der sich in dieser Saison nochmals personell verstärken konnte und sich nun reif zeigt für den Angriff auf die 1. Bundesliga. Auf den flach gekehlten Kunststoffbahnen der Osthessen in Raßdorf ist für Gäste traditionell wenig zu holen, insofern muss die Partie als gute Vorbereitung für die bereits genannte Aufgabe angesehen werden, bei der der Klassenerhalt im Wesentlichen nur mit einer überzeugend guten Leistung auf fremden Bahnen realisiert werden kann. 

So spannend wie in diesem Jahr war der Abstiegskampf in der Hessenliga selten. Gleich sechs Teams aus dem Mittelfeld sind angesichts des Restprogramms noch „in der Verlosung“ und könnten auf die möglicherweise gefährdeten Plätze acht und neun abrutschen. Der KSC Heuchelheim ist als Tabellenletzter inzwischen sicherer Absteiger, die anderen Ränge sind erst dann in Gefahr, wenn es hessische Absteiger aus der 2. Bundesliga geben wird, derzeit stehen mit M85 Mittelhessen und der KSG Kassel zwei Hessen-Teams auf Abstiegspositionen. 
Keine Sorge wird sich GH Allendorf/Lda. machen müssen. Zum 16. Spieltag kommt am Samstag (14 Uhr) zwar der Tabellenzweite SKC Waldbrunn-Hadamar ins Allendorfer Bürgerhaus, aber das Team um Sportwart Steffen Heinz ist zuhause derzeit nicht angreifbar und sollte zumindest in der Gesamtholzzahl klare Distanz schaffen können. Auf Seiten des SKC sorgt inzwischen jedoch Neuzugang Nico Klink vom Erstligisten Riol für Aufsehen, der in der Fremde zuletzt mehrere Liga-Rekorde mit Zahlen rund um die 900-LP-Marke aufstellte.  
Spannend darf es im Wißmarer Bürgerhaus nicht werden, wo der KC 88 Wettenberg den direkten Konkurrenten SKS 9 Fulda empfängt (Sa., 14 Uhr). Ein Punktverlust gegen den Aufsteiger könnte fatale Folgen für die Platzierung haben. In Wettenberg zeigt man sich jedoch für diese Partie zuversichtlich, denn für SKS sind die Wettenberger Holzbahnen absolutes Neuland und die beiden bisherigen Auswärtszähler holten die Fuldaer ausschließlich auf Kunststoffbahnen.    
Der KSC Heuchelheim hat die KSG Dillenburg-Herborn zu Gast (Sa., 13.30 Uhr), die am letzten Spieltag zuhause überraschend gegen den KSV Wetzlar verlor und damit beim Schlusslicht bereits enorm unter Zugzwang steht. Das letzte Aufeinandertreffen auf den Kegelbahnen in der Schwimmbadstraße - noch zu Verbandsligazeiten - konnte der KSC klar für sich entscheiden, so dass Heuchelheim sich durchaus in der Favoritenrolle sehen dürfte.

 

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