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M85 Mittelhessen wurde seiner Favoritenrolle am zwölften Spieltag der Hessenliga voll gerecht und  ging beim Tabellenletzten GH Rommerz als klarer Sieger von den Bahnen.  Mit Mühe gelang GH Allendorf/Lda. mit der letzten Kugel ein Heimdreier gegen GF Fulda, während der KC88 Wettenberg erneut den Zusatzpunkt beim Heimerfolg gegen den starken Neuling SKC Waldbrunn-Hadamar abschreiben mußte.

GH Rommerz - M85 Mittelhessen 4635:4756 (32:46/0:3).
Die Rommerzer sorgten vor Spielbeginn für eine große Überraschung, als sie mit Karsten Otto ihren Topspieler aus der Vorsaison aufboten, der seine Kegelschuhe für diese Serie eigentlich an den Nagel gehängt hatte. Dennoch konnte diese Personalie die souverän auftretenden Mittelhessen nicht gefährden. 
Rommerz stellte den Startblock mit  Jürgen Pfeiffer (809/10) und Karsten Otto (791/7) stark, vermochte jedoch damit im Vergleich mit Kai Bolte (789/6) und Rolf Rohrbach (809/11) keine nennenswerten Vorteile zu erzielen.
Aus dem Minus von zwei Hölzern machte M85 mit Andreas Adams (780/5) und Sascha Fink (770/4) gegen Markus Gärtner (747/3) und Joachim Fuß (802/9) ein Minus von einem Holz.
Anders als das deutlich ausgeglichener auftretende Meteor-Team  hatte „Gut Holz“ nun sein Pulver verschossen, sodass der Schlussblock des Spitzenreiters den Sack zu machte. Martin Albach (813/12) mit erneuter Tagesbestleistung hatte an der Seite seines ebenfalls gut aufgelegten Blockpartners Holger Scheer (795/8) gegen die machtlosen Moritz Gärtner (746/2) und Marco Holzberg (740/1) keine Probleme mehr und M85 machte damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Titel.

GH Allendorf/Lda. – GF Fulda 4776:4565 (48:30/3:0).
Eine zum Schluss äußerst spannende Partie um die Zusatzwertung konnten die Gastgeber, die ohne ihren stabilsten Heimakteur Tobias Sabl auskommen mußten, am Ende glücklich für sich entscheiden.
Anfangs kam Allendorf über Jochen Schnecker (822/11) und Steffen Heinz (773/6) gegen Markus Chowanietz (760/3) und Frank Habermehl (674/1) zu klaren Vorteilen.
Nachdem André Englisch (799/8) und Andreas Schwabauer (802/9) auch Fuldas Michael Wieczorek (787/7) nebst Joachim Mehler (728/2) kontrollierten, dachten alle an einen sicheren Erfolg.
Doch der auswärtsstärkste „Gute Fahrt“-Spieler Carsten Warneke (846/12) ließ die Hausherren mit seiner Top-Leistung zusammen mit Michael Mehler (770/5) nochmal zittern und erst im letzten Wurf stellte Patrick Petschel (764/4) neben Dennis Weber (816/10) den 3:0-Erfolg, der die Lumdastädter in der Tabelle auf Rang acht klettern lässt, sicher.

KC88 Wettenberg – SKC Waldbrunn-Hadamar 4849:4814 (41:37/2:1).
Mit dem verdienten Gewinn der Zusatzwertung machte sich der Aufsteiger aus dem Raum Limburg auf die Heimreise.
Im ersten Block mußten Wettenbergs Patrick Schnell (819/8) und Christian Lenz (809/6) ihren ehemaligen Mannschaftskameraden Klaus Künstling (826/9) ziehen lassen. Durch die Zahl von Tom Viertel (778/3) ging der KC88 dennoch in Führung.
Im nächsten Abschnitt dominierte der Wettenberger Joachim Peter (836/11) als bester Heimspieler an diesem Tage das Geschehen. Sein Blockpartner Gerald Loyo (748/1) konnte den Kontrahenten Alexander Weis (760/2) und Holger Vogel (799/4) jedoch nicht folgen und der dritte Spielpunkt war für die Gastgeber kaum noch zu halten.
Dass die Partie angesichts der starken Leistungen von Waldbrunns U24-Auswahlspieler Jannis Schmitt (837/12) und Vater Manfred Schmitt (814/7) nicht gänzlich verloren ging, hatte der KC88 seinen Liberos Jan Lukas Anders (805/5) und besonders Kai-Uwe Schnell (832/10) zu verdanken, die den 35-LP-Sieg über die Ziellinie brachten.