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In einer äußerst dramatischen Endphase mit dem glücklicheren Ende auf ihrer Seite holte sich die KSG BG 99 Neuhof am 18. Spieltag mit einer Punktlandung auf die notwendigen 31 Einzelwertungspunkte knapp den dritten Spielpunkt bei Meteor 85 Mittelhessen und steigt so als Meister der Hessenliga in die 2. Bundesliga auf. Mit Saisonheimbestleistung und Höchststrafe hat GH Allendorf/Lda. im letzten Spiel der Saison die Gäste vom den KC88 Wettenberg abserviert.

M85 Mittelhessen – KSG BG 99 Neuhof 5041:4852 (47:31/2:1).
Das Endspiel um die Hessenligameisterschaft auf den im voll besetzten Bahnen im Reiskirchener Bürgerhaus  hielt von Anfang bis zum dramatischen Ende alles, was man sich versprochen hatte. Meteor brauchte für den Titel ein 3:0.
Mit verändertem Startblock gelang M85 der Auftakt nach Maß gegen die ebenfalls stark aufgestellte KSG. Neuhofs Dieter Möller (832/8) zeigte gleich auf seiner ersten Bahn (232), was sich die Gäste vorgenommen hatten, und seine Leistung sollte sich am Ende bezahlt machen. Mittelhessens Martin Albach (866/11), er wurde Ranglistenerster mit den meisten Punkten in der Liga, wie auch der vorgerückte Kai Bolte (862/9) konnten sehr zufrieden sein.  Gegenspieler Jens Vogel (794/3), im letzten Jahr noch Teambester an dieser Stelle, kam nämlich mit nur einer 200er-Bahn nicht an seine Möglichkeiten heran und das Plus der Hausherren belief sich bereits auf über 100 Hölzer. 
Sascha Fink (865/10),  nach zuletzt etwas schwächerer Heimleistung neu im Mittblock, zeigte wieder seine ganze Stärke und machte mit vier gleichmäßig starken Bahnen weiteren Boden gut. Blockpartner Rolf Rohrbach (801/4) hingegen lieferte sich mit Neuhofs Youngster David Köhler (812/5) ein packendes Duell, mußte aber am Ende entscheiden die Segel streichen. KSG-Akteur Mirco Kress (770/2) vermochte dagegen nicht ins Geschehen eingreifen und somit war zumindest die Gesamtholzzahl zugunsten M85 bereits geklärt und bei erst zwei Wertungen für die KSG sah es so aus, als würde sich für Mittelhessen alles zum Guten wenden. Doch dann wurde es spannend.
Boris Vogel wurde im Schlussblock für die Blaugelben zum Spieler der Stunde. Mit überragenden 467 LP zur Halbzeit und neuer Saisonbestleistung im Reiskirchener Bürgerhaus von exakt 900 LP (232/235/218/215) waren ihm die 12 Punkte für sein Team, das damit auf 8 von 10 zusätzlichen Wertungen für den Teilerfolg kam, nicht zu nehmen. Während sein Teamkollege Werner Balzer (744/1) früh abreißen ließ, mussten die M85-Liberos beide die Hürde von Köhlers 812 LP und einer zusätzlich Möllers 832 LP aus den vorangegangenen Blöcken nehmen. Nervenstark machten sich René Junge und Alexander Lehnhausen ans Werk und hatten noch auf ihrer letzten Räumgasse die Chance auf den angestrebten 3:0-Erfolg. Doch fünf Wurf vor dem Ende riss ein Kegelseil und es gab eine Pause, was die Spieler aus dem Rhythmus brachte und so fehlten Alexander Lehnhausen (826/7) eine und René Junge (821/6) vier Neunen zum großen Wurf. Kai Bolte & Co sind Vizemeister und werden in der nächsten Saison einen neuen Anlauf nehmen, währenddessen Neuhof nach zwei Jahren in der Hessenliga in die 2. Liga zurückkehrt. 

GH Allendorf/Lda – KC88 Wettenberg 4943:4509 (45:33/2:1).
Es ging im Lokalderby zwischen GH Allendorf/Lda. und dem KC88 Wettenberg zwar um nichts mehr, dennoch boten die Gastgeber zum Abschluss nochmal mit 4943 LP – nur rund 40 LP unter dem Bahnrekord - eine sehr gute Mannschaftsleistung.
Auch ohne ihren krankheitsbedingt fehlenden Topscorer Jochen Schnecker war das Team um Sportwart Steffen Heinz zu Höchstleistungen fähig. Mit André Englisch (812/8) und Dennis Weber (829/10) in der Anfangsformation, Andreas Schwabauer (826/9) und Patrick Petschel (802/7) in der Mittelachse sowie Allendorfs besten Akteuren Steffen Heinz (834/11) und Tobias Sabl (840/12) zum Schluss gab es für den KC88 an diesem Tage nichts zu ernten. Die ohne Joachim Peter und Christian Lenz angetretenen Wettenberger Kai-Uwe Schnell (772/5), Patrick Schnell (750/3), Kai Göbler (719/1), Jan Anders (779/6), Steven Groß (739/2) sowie Klaus Ahnert (750/4) mußten die herbe Niederlage akzeptieren. Allendorf/Lda. auf Rang sechs wie auch der KC88 Wettenberg mit dem vorletzten Tabellenplatz können mit ihrem Abschneiden in der abgeschlossenen Serie nicht wirklich zufrieden sein.