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Eine überraschend deutliche Heimschlappe musste der KC87 Wieseck am achten Spieltag der Bundesliga Damen gegen den Saarlandvertreter KSC Dilsburg einstecken und damit die jüngst aufkeimende Hoffnung auf die Teilnahme an der Meisterrunde deutlich zurückschrauben.

KC 87 Wieseck – KSC Dilsburg 4951:5138 (33:45/0:3).
Das war ein herber Rückschlag, auf den bestens präparierten Holzbahnen der Wieseckerinnen zeigte ausgerechnet der Gegner, „was geht“. Dilsburg startete auf den vermeintlich etwas einfacheren Bahnen eins und drei furios (217/243) und führte nach den ersten 30 Kugeln bereits mit bemerkenswerten 80 Hölzern. Wiesecks Ann-Kristin Alexander (788/1) und auch Sabrina Brill (815/4) sollten sich auch danach nicht mehr sonderlich berappeln können und unterlagen ihren sehr starken Gegnerinnen Elke Radau-Lambert (861/8) sowie Veronika Ulrich (894/11) klar.
Minus 152 LP zeigte die Anzeigetafel zum Blockwechsel an. Damit jedoch nicht genug, zwar schlug sich der KC87-Mittelblock mit Christina Vogel (826/7) und Beatriz Sorrentino di Bernardi (823/5) nicht schlecht, doch erneut kegelten die Saarländerinnen wie von einem anderen Stern. Elgin Justen (874/9) präsentierte sich schon in bestechender Form, aber die Ex-Wetzlarerin Johanna Theiß setzte noch eins drauf und egalisierte mit 219+219+251+223=912LP (12) auch noch den drei Jahre alten Einzel-Bahnrekord von Wiesecks Cornelia Gebauer über 904 LP. 
Der dritte Block wurde damit bedeutungslos, der Rückstand von nunmehr 289 Hölzern war nicht mehr zu retten, auch wenn Wiesecks Topspielerin Ramona Wilczek noch kommen sollte. Dilsburgs Hannah Siebert (796/2) und Nadine Hamm (801/3) spielten den Kantersieg ihres Teams gegen Ramona Wilczek (876/10) und Andrea Dort (823/6) bequem zu Ende und kratzten mit den 5138 LP auch an dem seit der Serie 2017/2018 bestehenden Mannschaftsrekord Wiesecks auf der Kegelsportanlage „Am Ried“ über 5157 LP. „Vor der Leistung der Dilsburger Damen kann man nur den Hut ziehen. Das sollte uns aber dennoch nicht aus der Bahn werfen“, hofft Cornelia Gebauer.

 

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